Der Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen bündelt die Anliegen der Galerien in Deutschland und nimmt die Vertretung der Interessen von Galerien in Politik und Öffentlichkeit wahr.
Das wichtigste Arbeitsfeld ist dabei der Kampf für angemessene Rahmenbedingungen: Galerien müssen einerseits ihre besondere Aufgabe der Künstlerförderung wahrnehmen und andererseits im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen.
Der BVDG sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, so über die Arbeit der Galerien zu informieren, dass die Tätigkeit des Galeristen und die Aufgaben der Galerien auch für eine breitere Öffentlichkeit verständlich werden. Die besonderen Bedingungen des Kunstmarktes, die für viele Menschen undurchschaubar sind, gilt es immer wieder zu erklären, um Verständnis für die Anliegen von Künstlern und Galeristen zu wecken, aber auch um Schwellenängste abzubauen.
Der BVDG als größter Galerienverband in Europa bietet seinen Mitgliedern eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Große Treffen finden auf der jährlichen Mitgliederversammlung sowie auf der Art Cologne im Frühjahr eines jeden Jahres statt.
In der BVDG-Geschäftsstelle werden branchenrelevante Informationen gesammelt, aufbereitet und den Mitgliedsgalerien zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder können sich über einzelne Kunstmessen, Messeförderungen aber auch über rechtliche Fragenstellungen informieren. Der BVDG unterhält für seine Mitglieder eine juristische Hotline über die rechtliche Fragen aus dem Alltag der Galerien geklärt werden können.